Kinder und Jugendliche
Kinder brauchen Ermutigung und eine Stärkung ihrer Stärken. Oft erleben sie Druck, Vergleich und Bewertung im Kontext Schule. Einige von ihnen erfahren darüber hinaus auch Diagnostik und Stigmatisierung in kinder- und jugendärztlichen Begutachtungen oder Behandlungen. So wichtig es ist, Ursachen für Verhaltensprobleme zu erkennen, so wichtig ist es außerdem, achtsam zu sein mit dem noch fragilen Selbstwertgefühl von Kindern. Dies vergessen leider oft auch die Fachleute. Letztlich fehlt nach meiner Erfahrung manchmal der Blick mit Fokus auf dem, was das Kind tatsächlich braucht, um sich gesund und stark entwickeln zu können.
In Einzel- oder Gruppensessions biete ich das therapeutische Boxen themenbezogen an.
Ob Ihre Kinder besser in einer Gruppe aufgehoben sind mit ihren Zielen oder in einem Einzelcoaching bei mir klären wir gerne gemeinsam vorab in einem kurzen Kennenlernen. Darüber hinaus gehört zur therapeutischen Einzelarbeit mit Kindern oder Jugendlichen immer auch eine Elternberatung.
Das Boxen unterstützt in vielfältiger Form:
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- soziale Interaktion und Empathie
- emotionale Regulation und Impulskontrolle
- Selbstwirksamkeit durch körperliche Aktivität und Erfolge
- Vertrauensbildung im Prozess, auch Erhöhung von Selbstvertrauen
- Selbstwertstärkung durch Selbstwirksamkeit
- unmittelbarer und nachhaltiger Stressabbau durch körperliche & mentale Wirkung des Boxens
- Erhöhung von Aufmerksamkeitslenkung und Konzentration
- Motivation durch Selbstwirksamkeit und Spaß beim Boxen
- nachhaltige Verarbeitung von Belastungen wie Trauma und Trauerbegleitung
- Unterstützung bei akuten Belastungen wie Mobbing
- Unterstützung bei chronischen Diagnosen wie PTBS, ADHS, Depression etc.
- Unterstützung bei Essstörungen im Rahmen einer ganzheitlichen Therapieplanung
Ich arbeite erst mit Kindern ab 6 Jahren aus folgenden Gründen:
Das Boxen ist umso wirkungsvoller, je besser jemand die Anleitungen versteht. Es braucht eine gewisse Konzentrationsspanne, um die Übungen durchzuführen. Manchmal sind Übungen auch für ältere Teilnehmende mental sehr anstrengend. Kinder unter 6 Jahren sind entwicklungsbedingt und altersgemäß noch sehr sprunghaft, eher bedürfnisgesteuert und mit sehr kurzen Konzentrationsspannen. Auch die motorische Entwicklung ist noch so, dass eine sichere Technik schwierig wäre. Meine pädagogische Haltung zu Kindern ohne Schulreife ist die, dass sie möglichst frei ihre Entwicklungsphasen durchleben sollen, bestenfalls mit viel Zeit in der Natur sowie im freien Spiel.
Aufmerksamkeitslenkung und Konzentration dürfen ab dem Schulalter trainiert werden.
Bei individuellen Zielen sprechen Sie mich gerne an. Das Boxen ist als Gruppe auch buchbar als Geburtstagsevent.